Medienpädagogik
In Zusammenarbeit mit dem freiberuflichen Medienpädagogen Daniel Abma führte ich seit 2004 Videoprojekte mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch (siehe hierzu auch www.kamerakultur.de). Mittlerweile ist mein geschätzter Kollege Dokumentarfilm-Student an der HFF Potsdam, so dass ich medienpädagogische Filmprojekte nun allein oder mit tatkräftiger Unterstützung des Metaversa-Teams (www.metaversa.de) realisiere.
Mir i
st in meiner Arbeit vor allem wichtig, dass die Gruppe sich eigenverantwortlich und kreativ mit dem Projektthema beschäftigt sowie technisches Basiswissen bezüglich Kameraführung,Schnitt usw. erwirbt.Die Teilnehmer sollen die Möglichkeit erhalten, sich vor und hinter der Kamera auszuprobieren/zu entwickeln und ihre Ideen frei in den Produktionsverlauf einzubringen.
Ich arbeite gern zu (gesellschafts-) politischen Themen, wie z.B. Gewalt, verschiedene Geschlechterrollen oder Rechtsextremismus gestern und heute.
In der Regel erstellt die Projektgruppe einen kleinen Film, der zum Projektabschluss vor Publikum präsentiert und schliesslich auf DVD mit nach Hause genommen wird. Meine Erfahrung ist, dass die Projektteilnehmer sich auf diese Weise stark mit dem Projekt identifizieren, motiviert an die Arbeit gehen und zum Schluss stolz auf ihren eigenen Film sind - zu Recht, schliesslich will ich mich als Projektleitung lediglich unterstützend in die Gruppenarbeit einbringen.
P.S.: Mit lernbehinderten Azubis aus Brandenburg entwickelten Daniel Abma und ich von 2004 bis 2006 vier Videoprojekte, von denen zwei mit mehreren medienpädagogischen Preisen ausgezeichnet wurden (siehe Projektliste).Wir sprechen auf verschiedenen Vortragsveranstaltungen (z.B. Friedrich-Ebert-Stiftung) über unsere Arbeit, und das Aktionsbündnis “Tolerantes Brandenburg” wählte den Film “Kleines Halbe, grosse Geschichte” als “Lehrfilm” aus, der nun an allen weiterführenden Schulen Brandenburgs von den Lehrern als Unterrichtsmaterial ausgewählt und gezeigt werden darf.
